Ökosteuer
Einleitung
Die Ökosteuer ist eine Steuer auf den Energieverbrauch. Mit dem Steueraufkommen
soll der Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung stabilisiert
werden. Gleichwohl stößt auch diese neue Steuer nicht unbedingt auf das
Wohlwollen der zahlenden Bevölkerung, zumal die Energiepreise auch ohne
den Steueranteil beständig anziehen. Hierauf werden dann die Verbrauchssteuern
berechnet und obendrauf kommt auch noch 19 Prozent Mehrwertsteuer.
Je höher also der Rohstoffpreis und die Ökosteuer, umso üppiger fällt
auch die Umsatzsteuer aus.
Vor dem Hintergrund gestiegener Preise für Benzin und Diesel ist allerdings
zu beachten, dass der hohe Ölpreis die Anreize zu sparsamem Energieverbrauch
verstärkt. Weil aber die Energiesteuer als fester Steuersatz je Liter
erhoben wird (Benzin: 65,4 Cent, Diesel 47,0 Cent), sinken bei
rückläufigem Verbrauch die Einnahmen des Staates aus der Energiesteuer.
Die Ökosteuer ist nicht eine einzige Steuer. Vielmehr werden unter dem
Begriff verschiedene Steuern zusammengefasst, insbesondere die Stromsteuer
und die Mineralölsteuer. Mit einem jährlichen Aufkommen von rund 40 Milliarden
Euro stellt die Energiesteuer die für den Staat bedeutendste Verbrauchsteuer
dar. Der Grund liegt darin, dass die betreffenden Steuergegenstände nach
wie vor die entscheidenden Energieträger unserer Gesellschaft sind.
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