Existenzgründung Teil 1EinleitungEine gute Geschäftsidee, der Wunsch nach Unabhängigkeit oder die Möglichkeit, ein höheres Einkommen zu erzielen, sind zumeist der Ausgangspunkt für die Gründung einer eigenen Existenz. Auch Arbeitslosigkeit oder der drohende Verlust des Arbeitsplatzes sind aktuell Motive für den Schritt in die Selbstständigkeit. Der Erfolg von Existenzgründungen hängt dabei meist davon ab, dass der Schritt wohl überlegt und sorgfältig geplant wird. Neben fachlichem und betriebswirtschaftlichem Know-how sowie einer finanziellen Grundausstattung bedarf es dann auch zahlreicher steuerrechtlicher Informationen. Denn sowohl bei der Wahl der Rechtsform als auch bei den ersten Aktivitäten müssen Gründer auch bereits steuerrechtliche Aspekte berücksichtigen. Unterbleibt dies, kann das negative Konsequenzen nach sich ziehen, wenn das Finanzamt im Nachhinein vermeidbare Nachforderung für die Gründerzeit stellt. Einfluss in die Gründungsidee sollten in nicht unerheblichem Maße persönliche Merkmale finden. Das heißt, man sollte für die spätere Sache geeignet sein. Hierzu zählen sowohl
Eignung. Wer ein neues Unternehmen gründet, verdrängt auch gerne die Möglichkeit,
dass das Geschäft vielleicht doch nicht so läuft wie erwartet. Deshalb
wird die Frage nach Haftungsbeschränkungen und Vermögensabsicherungen
häufig übersehen. Doch diese Vorsichtsmaßnahmen sind unerlässlich, denn
die Insolvenzquote beträgt bei jungen Unternehmen rund 46 Prozent
aller Insolvenzen. Häufigste Gründe sind hierbei Forderungsausfälle, schleppende
Zahlungsweise der Kunden, unzureichendes Eigenkapital und Schwierigkeiten
bei der Kreditbeschaffung. Nachfolgend wird zu diesem Thema und zu weiteren steuerlichen Konsequenzen einer Existenzgründung informiert. |